Gesundheit
Heilmethoden

AYURVEDA
Die Kuren


Buchtipp

Buchumschlag  Ayurveda Live, Siegfried Kogelfranz, Heilende Reisen zu den Ursprüngen des Ayurveda, Buchbesprechungen und Buchtipps

"Ayurveda live"

Siegfried Kogelfranz


Goldmann TB
10 Euro

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Die Lehre vom Ayurveda

- Die Kuren -

Ayurveda ist nicht nur Kräuterkunde, Gesundheitspflege, Vorbeugung und Therapie. Ayurveda ist eine Philosophie, die alle Lebensumstände einbezieht: Ernährung, Partnerschaft, Arbeit, Freizeit, Lebenslust, Sex, Stress und Frustrationen. Nach der ausführlichen Anamnese werden therapeutische Maßnahmen individuell auf den einzelnen Menschen abgestimmt.

Wärmendes Öl

Ohne Öl geht gar nichts im Ayurveda, man benutzt es innerlich und äußerlich, zum Reinigen, Gurgeln, Spülen, Massieren, Entgiften, Abführen. Bei einer Ayurvedakur wird man von innen und von außen mit viel wärmendem Öl behandelt.
Öl zieht Giftstoffe aus dem Körper, die intensiven Massagen sollen die Hautporen öffnen, alte Schlacken lösen und abbauen und die Zellerneuerung fördern.

Nicht im Sonderangebot

Das ist wohltuend und entspannend, aber eine ayurvedische Panchakarmakur, die den Körper buchstäblich durch alle Körperöffnungen entschlackt und entgiftet, kann wie jede Kur auch anstrengend und ermüdend sein und sollte mindestens drei Wochen dauern.
Sie wird inzwischen nicht nur in Indien und Sri Lanka angeboten, sondern auch in speziellen Ayurveda-Kliniken in Deutschland. Hier sind Kuren allerdings deutlich teurer als in Indien. Aber auch dort gibt es Ayurveda nicht im Sonderangebot.

Stoffwechsel im Mittelpunkt

In der uralten indischen Heilslehre geht man davon aus, dass Krankheiten durch die Ablagerung von Schlacken- und Giftstoffen entstehen, die sich zunehmend im Körper ansammeln und nicht mehr ausgeschieden werden.
Die Verdauungskraft "Agni" ist eingeschränkt, die Nahrung wird nicht mehr komplett 'verstoffwechselt'. Auch Doshas, die individuellen Lebensenergien, können sich ablagern und buchstäblich Unruhe stiften.

Toxische Substanzen

Es entstehen toxische Substanzen, genannt "Ama", die das körperliche und seelische Gleichgewicht empfindlich zu stören beginnen. Erste Symptome sind Müdigkeit, fehlende Energie, Blähungen, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Sodbrennen und Gelenkschmerzen.
Dreh- und Angelpunkt der ayurvedischen Gesundheitslehre ist es also, das Verdauungsfeuer Agni zu entfachen und zu erhalten. Heißes Wasser und Gewürze vermehren es und erleichtern dem Körper, schwer verdauliche Speisen zu verarbeiten und in Energie umzusetzen.

Heilsame Speisen

Ayurveda ist ein in sich logisches Prinzip der Gesunderhaltung: Wir leben von dem, was wir essen.
Ernähren wir uns zu schwer oder mit zu wenig frischer Nahrung, bewegen wir uns nicht genug oder bevorzugen rohe oder kalte Speisen und Getränke, dann entsteht zu viel "Ama" im Körper, das auf Dauer krank macht.
Eigentlich eine logische Folge, wenn zu viel 'Dreck' in unseren inneren Organen deren Funktion beeinträchtigt.....


demnächst mehr ... Panchakarma

mehr über Doshas .......

Kochbuchtipp

Nicky Sitaram Sabnis "Kochen und genießen nach Ayurveda"