
Droemer Knaur 2009
176 Seiten
12,90 Euro
Schünemann Verlag 2009
240 Seiten
16,95 Euro
Suhrkamp 2009
976 Seiten
broschiert 16,90 Euro
960
Wann verschenkt man ein Buch, mit dem Wünsche Wirklichkeit werden? Natürlich am besten zum Weihnachtsfest. Wenn es dann noch Grüße vom Universum präsentiert, ist auch der Jahreswechsel perfekt.
Mike Dooley hat offenbar einen direkten Draht nach oben, jede Menge Witz und Humor und einen dicken Glauben an die eigene Kraft. Alles zusammen genommen macht aus seinem kleinen Buch einen täglichen Ratgeber, dem man so manchen positiven Tagestipp verdankt.
Sein Credo: an sich selbst glauben und an die Kraft des Universums – dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. 2010 ist der absolut beste Zeitpunkt, damit anzufangen. Die Grüße liegen bereit, in zwei Bänden.
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Was ist Bremer Matrosenfleisch, wo wurde Bremer Stein verbaut, was bedeutet Stühlerücken, wie lang ist eine Bremer Elle?
Antworten gibt das "Schlüsselbuch", ein kleines Bremen Brevier mit durchaus nützlichen Informationen und solchen, die kein Mensch braucht. Die Verfasser haben gesucht und gefunden, denn
"Das Schlüsselbuch ... schnüffelt rum, listet auf, schwärzt an, fügt zusammen, vergleicht und entschlüsselt ..."
Es ist klein, rot und handlich, lehrreich und kurios, heiter und vergnüglich zu lesen, für Touristen und Bremer und solche, die es werden wollen.
Bevor das Jahr 2009 mit all' seinen Rückblicken und Erinnerungen an den Mauerfall vor zwanzig Jahren zuende geht, sollte man sich Uwe Tellkamps Geschichte aus einem versunkenen Land widmen. Sein Roman "Der Turm" schildert auf fast 1000 Seiten das Leben in der DDR kurz vor ihrem unaufhaltsamen Niedergang.
Es sind die Bildungsbürger, deren Leben Tellkamp beschreibt. Sie stehen zwischen Stillhalten und Gegenwehr, immer kurz vor der Resignation, mogeln sich im System irgendwie durch, ohne die eigene politische Identität zu verraten.
Tellkamp entwirft ein monumentales Panorma, liebevoll und bitterböse, nostalgisch, politisch und pathetisch, detailgenau und in epischer Sprache. Ja, so war die DDR. Genauer kann man es nicht beschreiben.
Der Autor bekam für diesen Roman den Deutschen Buchpreis 2008 – eine große Anerkennung für ein großes Buch.